Neue Seidenstraße - „One Belt, One Road“

Im Herbst 2013 verkündete Chinas Partei- und Staatschef Xi Jinping den Aufbau eines „Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels“ und einer „maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts“. Die Seidenstraßeninitiative „One Belt, One Road“ reicht weit über den Aufbau von linearen Verkehrs- und Transportverbindungen zwischen Europa und Asien hinaus. Vielmehr soll ein umfassendes Infrastrukturnetzwerk in Eurasien entstehen.  Um den internationalen Handel zu fördern, will China in den kommenden Jahren mit Milliardeninvestitionen den eurasischen Raum neu vernetzen. 40 Milliarden Dollar stellt das Land dafür bereit. Das wirtschaftsstrategische Projekt soll Asien und Europa zusammenbringen, 65 Länder und  4,4 Milliarden Menschen. Eine Eisenbahnstrecke von China bis Duisburg existiert bereits. Entwicklungsbanken sollen künftig dazugehören, gemeinsame Handelsstandards, Abbau von Zollschranken, die Integration von Märkten und Kulturen.
Die Seidenstraßeninitiative umfasst zwei Routen: den Landweg von China über Zentralasien in die Türkei und die EU und die Meeresroute über den Indischen Ozean nach Afrika und Europa. Bei beiden Wegen geht es darum, die Verkehrsinfrastruktur zu entwickeln, die wirtschaftliche Entwicklung zu befördern, den Handel und den Austausch von Menschen anzuregen.

Über den Shengquan-Seehafen der Stadt Jieyang und den Rongjiang-Seehafen hat die MEC direkte Anbindung an die Meeresroute der Neuen Seidenstraße.